Tauchreisen
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Tauchcenter Erlangen
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Über Galapagos

 "Das ist Galapagos"<br/>

“Ein Erlebnis wie im Traum”<br/>

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Die Tiefe, die Schwerelosigkeit,die Stille. Und dann zeigt ER sich. Einfach mächtig.<br/>

Einfach majästätisch. Einfach friedvoll. ER war in Begleitung zweier vorwitziger Seelöwen als wir uns zum ersten Mal begegneten. <br/>

Ungerührt setzte ER seinen Weg fort. Nicht ohne, mich die Welle SEINES imposanten Flossenschlags spühren zu lassen. <br/>

Die beiden Seelöwen aber begannen, zwischen IHM und mir hin und her zu pendeln, gerade so als wollten Sie mir sagen: <br/>

„Schau! Ist unsere Welt nicht grossartig?“ Ich hielt vor Ehrfurcht und gespannter Begeisterung den Atem an, musste mich geradezu selbst ermahnen, <br/>

Luft zu holen. Ich war Gast hier und wollte keinesfalls stören! Für einen kurzen Moment der Ewigkeit schloss ich mich dem Trio an.<br/>

Jede Sekunde der Vollkommenheit auskostend. In tiefer Demut suchte ich mir meinen Weg zurück in meine Welt.<br/>

Durch riesige Fischschwärme hindurch, vorbei an geschmeidigen Galapagos- und eleganten Hammerhaien.<br/>

Was für ein Geschenk, meine erste Begegnung mit IHM,einem Walhai.“<br/>

Das ist typisch Galapagos! Man bekommt immer mehr als man sich in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hat.<br/>

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Naturgeschichte<br/>

Charles Darwins verzauberte Inseln, die Galapagosinseln,versetzen ihre Besucher mit ihrer ungezähmten Schönheit und ihrem unwiderstehlichen Reiz in eine völlig andere Welt. Als ein paar kleine Fleckchen Erde imPazifischen Ozean haben sich diese öden Vulkaninseln zu einem der bedeutendsten biologischen Weltwunder herausgebildet. Aufgrund ihrer geographisch isolierten Lage und ihres erdgeschichtlich relativ jungen Alters hat sich eine einzigartige und faszinierende Fauna und Flora entwickelt, die eine Schnittstelle der Evolution repräsentiert. Ein Besuch der Galapagosinseln gleicht einer schier unfassbaren Reise in die Vorzeit. Genauer gesagt, in die Zeit der Reptilien, als es noch keine Säugetiere und Menschen gab.<br/>

Das Galapagos-Archipel besteht aus sieben Hauptinseln (San Cristobal, Espanola, Floreana, Santa Cruz, Santiago, Isabela und Fernandina), sechs kleineren Inseln (Darwin, Wolf, Pinta, Marchena, Genovesa und Baltra) und Dutzenden Felsformationen und Inselchen. Manchmal sind es gerade die kleinsten Inseln, die auf den Besucher den nachhaltigsten Eindruck machen. Die Inselgruppe als solche erstreckt sich etwa 430 km von der Insel Darwin im Nordwesten zur Insel Espanola imSüdosten.<br/>

Die Inseln sind vollkommen abgeschieden und erleben erst seit wenigen Jahren die Anwesenheit des Menschen. Ecuador ist das nächstgelegene Land, 960 km östlich auf dem Südamerikanischen Kontinent. Als Gipfel mächtiger Vulkane haben sich die Inseln vor 1 bis 3 Millionen Jahren 3000m hoch vom Ozeangrund aufgetürmt und wellenförmig die Wasseroberfläche des Pazifik durchstoßen. Die Inseln zählen noch immer zu den aktivsten vulkanischen Regionen der Erde. Besucher sind oftmals überwältigt vom Anblick einer geradezu irrealen Welt. Darwin selbst verglich sie mit den “kultivierten Teilen der Hölle“. Bei näherer Betrachtung allerdings wird deutlich, dass sich in jeder noch so kleinen Felsspalte das Leben neu entwickelt, es seine Widerstandskraft zeigt und daran erinnert, wie diese Inseln ganz zu Anfang ihrer Entstehung und Weiterentwicklung aussahen. Die höheren Erhebungen einiger der größeren Inseln sind mit einem grünen Teppich üppiger Vegetation bedeckt, der hier und da von einem dampfenden Vulkankrater unterbrochen ist.<br/>

Obwohl die Galapagosinseln direkt am Äquator gelegen sind, sind sie umgeben von kalten, tiefen Strömungen:<br/>

der Humboldt Strom, der Süd-Äquator Strom und der Cromwell machen die Gewässer weitaus kühler als man es von tropischen Tauchbedingungen gewohnt ist. Die Unterwasserwelt in den Galapagos-Gewässern ist ausgesprochen facettenreich. Die Kombination von kühlem, aufströmenden Wasser einerseits und warmen, tropischen Strömungen andererseits schafft eine nahezu unglaubliche Artenvielfalt. In den Galapagos-Gewässern leben 270 Fischarten. <br/>

Etwa ein Viertel davon sind endemisch, d. h. man findet sie nirgendwo anders.<br/>

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Besiedlung<br/>

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Während Charles Darwin der vermutlich bekannteste aller Galapagos-Besucher ist, wurden die Inseln im Jahre 1535 entdeckt von einem Panamaischen Bischof, als sein Schiff ihn in einer Flaute und eigentlich auf dem Weg nach Peru, hierher trieb. Er war unbeeindruckt von dem, was er vorfand. Bald darauf wurden Walfänger und Piraten zu regelmäßigen Besuchern. Sie bevorrateten sich mit Trinkwasser, wenn sie es finden konnten, und mit riesigen Landschildkröten, deren hohe Lebenserwartung Frischfleisch für die langen Monate auf See versprach.<br/>

Die Galapagosinseln wurden 1832 von Ecuador annektiert und erhielten einen ihrer zahlreichen Namen: „Archipielago del Ecuador“. <br/>

Sie sind ebenfalls bekannt als die „Enchanted Islands“ (verzauberte Inseln) oder die „Bewitched Islands“ (die bezauberten Inseln).<br/>

Starke Winde und unberechenbare Strömungen erschwerten die Navigation. Nur wenigen der heutigen Besucher ist der offizielle Name der Inseln geläufig. <br/>

Er lautet „Archipiélago de Colón“ (1892 dem Gedenken an den 400. Jahrestag der Entdeckung der sogenannten ‚Neuen Welt‘ durch Cristobal Colón (Christopher Kolumbus) gewidmet). <br/>

Landläufig bleiben sie die Galapagosinseln, die Inseln der Schildkröten; benannt nach den Riesen-Landschildkröten, die einst zu hunderten und <br/>

tausenden die Inseln bewohnten. Die Verwirrung der Namen setzt sich auch auf den einzelnen Inseln fort. <br/>

Viele tragen zwei oder sogar drei Namen; einen Englischen, einen Spanischen und einen ganz anderen.<br/>

So zum Beispiel heißt die Insel Floreana auch Charles (benannt nach King Charles II), aber ihr offizieller Name ist Santa Maria.<br/>

Diverse, facettenreiche Versuche menschlicher Kolonialisierung reichen mehr als 200 Jahre zurück. Die meisten misslangen. Man erinnere sich: es handelt sich um unwegsame Lava-Inseln ohne Trinkwasser. Über die letzten 20 Jahre jedoch ist die Bevölkerung gewachsen.<br/>

Viele Besucher, die zum ersten Mal kommen, sind überrascht, permanente Siedlungen vorzufinden, wo sie doch eine Art „Öko-Disney-World“ erwartet hatten. Nur vier Inseln (Isabela, Floreana, Santa Cruz und San Cristobal) verfügen über eine Art von Zivilisation. Der Rest der Inseln ist ebenso unbewohnt wie sie zu Darwins Zeiten waren. Seit 1959 sind die Galapagosinseln ein Ecuadorianischer Nationalpark und 1979 wurden sie zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.<br/>

Darwins einziger Besuch an Board der H.M.S. Beagle im Jahre 1835 dauerte 5 kurze Wochen und erstreckte sich auf nur 4 Inseln. Sein Werk „Origin of Species“ (der deutsche Titel lautet: „Entstehung der Arten“), 1859 erstveröffentlicht, befasst sich mit den Konzepten der natürlichen Auslese und der Evolution. Darwin stellte folgende These auf: Da die Inseln so isoliert liegen und so “neu und steril“ waren (als sie vor erdgeschichtlich relativ kurzer Zeit aus dem Ozean emporstiegen), müssen die vielen, einzigartigen, aber miteinander verwandten Tierarten, die er vorgefunden hatte, sich zunächst entwickelt und dann auseinander entwickelt haben aus nur ganz wenigen angesiedelten Arten. Seine scharfsinnigen Beobachtungen veränderten unser Weltbild.<br/>

Besonders schön an den Galapagosinseln wie wir sie gegenwärtig kennen ist, dass auch die Besucher - mit nur wenigen Erläuterungen durch den Naturkundeführer - dieses Phänomen mit eigenen Augen sehen kann. So zum Beispiel die unterschiedlichen Finkenarten auf den Inseln, die Darwin zu seinen bahnbrechenden Schlußfolgerungen geführt haben.<br/>

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Galapagos

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